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Ganz egal ob Call of Duty: Advanced Warfare nun gefloppt hat oder nicht, Cheater und unfaires Spiel Verhalten möchte Entwickler Sledgehammer Games trotzdem nicht sehen.

Im Moment geht es um das Reverse Boosting. Indem man sich in einer Runde konstant selbst eliminiert, ist es möglich, in den nächsten Runden gegen wesentlich schwächere Gegner zu spielen. Welch Böser Schelm wer derart gemeine Tricks ausnutzt! Aber ganz ehrlich, wer ein System auf K/D Basis baut, muss auch mit so etwas rechnen und nicht gleich seine eh bedauerlich kleine Spielerschaft an die Mauer stellen. In einem offiziellen Statement von Mitbegründer Michael Condrey hieß es jetzt;

„Beim Spielen zuhause wurde ich zufällig mit solchen Spielern in ein Match geworfen und es ist unglaublich frustrierend.Niemand will ein Match verlieren, weil er in der Unterzahl ist, nur weil sich eines der Teammitglieder lieber 100 Mal eine Granate an den Vorderkopf wirft.“

„Das ist nicht richtig und es schadet euch sowie der Online-Erfahrung eures Teams. Daher konzentrieren wir uns nun stärker auf das Reverse Boost Banning, um dieses wachsende Problem zu bekämpfen. Niemand versucht hier den Spaß beim Spielen von Call of Duty: Advanced Warfare zu mindern, noch bannen wir aktiv bestimmte Spielstile, etwa Trickshots. Jedoch haben wir eine niedrige Toleranz gegenüber Menschen, die die Erfahrung von anderen ruinieren.“

Allzu viel sollte man sich wegen des Reverse Boosting’s allerdings nicht aufregen. Mit rund 1500 Spielern die bei normalen Tagenszeiten in Call of Duty: Advanced Warfare rumgeistern, kommt doch eh fast niemand zu schaden…